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illustration. series one: all the pretty birds

(illustrations by the white grid)

eine neue reihe an illustrationen. series one: all the pretty birds, das sind aktualisierte sixties- und seventies-referenzen mit ein bisschen grunge und rock. die umsetzung als illustration ist entsprechend – und durchaus gewollt – skizzenhaft und hingeworfen. mehr andeutung als ausformulierung. durch die verwendung eines kugelschreibers als zeichenwerkzeug sind revisionen ohnehin nicht möglich.

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read: gombrichs „geschichte der kunst“ und vinkens „angezogen“

(foto: the white grid. ernst gombrich: eine geschichte der kunst, erschienen bei phaidon. barbara vinken: angezogen: das geheimnis der mode, erschienen bei klett-cotta)

einmal quer durch die kunst- und modegeschichte

von der kunst der alte ägypter bzw. von der geburt der mode nach der französischen revolution bis heute: diese beiden bücher vollziehen die entwicklungen der gesellschaft in den bereichen kunst und mode nach und geben dabei so interessante wie einleuchtende antworten auf die frage nach dem warum.

ernst gombrich erklärt in seiner „geschichte der kunst“ wunderbar einfach, warum es den alten ägyptern nicht auf anatomische richtigkeit ankam und warum auch die zentralperspektive der renaissance nur ein illusorisches konzept ist. wer also mehr über die hintergründe dieses oft scheinbar unlogischen bereichs kunst erfahren will, sollte sich unbedingt durch gombrichs umfangreiches werk arbeiten.

in „angezogen: das geheimnis der mode“ erklärt barbara vinken, weshalb der begriff der modernen mode eigentlich ein paradoxon ist und der uniformierende anzug als einziges kleidungsstück als modern bezeichnet werden kann, da er die mode als konzept überholt. die literaturwissenschaftlerin erläutert die zusammenhänge zwischen der strumpfhose und den engen hosen der heutige damenmode einerseits und den nackten beinen der kämpfer früherer zeiten so wortgewandt und intelligent wie amüsant. absolut lesenswert!

perret schaad 2

berlin fashion week. perret schaad fall 2016

(illustration by the white grid, bilder: perret schaad fall 2016 via vogue.com)

berlin fashion week. perret schaad fall 2016

bei diesem grid-muster muss mir die kollektion von perret schaad natürlich gefallen, doch auch die eleganten silhouetten, die vor allem durch layering entstehen, sowie die zurückhaltenden farben sind stilsicher und prägnant gewählt. die beiden designerinnen haben wirklich einen guten job gemacht und eine kollektion entwickelt, die für mich absolut auf den punkt ist. ein bisschen erinnert sie an marni – in einer viel tragbareren variante.

es sind einige looks dabei, die einfach so perfekt sind, dass ich sie am liebsten anziehen, oder zumindest nachbauen würde: direkt der erste look zum beispiel mit dem langen grauen mantel, dem glänzenden oberteil und der weiten hose sowie – ganz wichtig – den orange-roten schuhen. oder auch das zweite outfit mit der weißen, klassischen bluse mit diesem wunderbaren kragen. oder khaki-farbene seidenkleid mit turtle-neck über einer leicht ausgestellten hose. dann natürlich das schwarz-weiße grid-kleid und das outfit aus hüftlangem rollkragen-pullover und drapierten seidenrock mit schlitz.

ihr seht schon, die kollektion von perret schaad für fall 2016 hat es mir wirklich angetan…

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louise friedlaender 2

berlin fashion week. louise friedlaender fall 2016

(illustration by the white grid, bilder: louise friedlaender fall 2016 via vogue.com)

berlin fashion week. louise friedlaender fall 2016

auch die kollektion von louise friedlaender ist eine neuentdeckung, die die berlin fashion week sehr bereichert. gleichzeitig ist ihre formensprach ähnlich gefestigt wie diejenige von nobi talai. die kollektion ist ruhig mit starken farben und eher reduzierten schnitten, wenn auch mit pointierten details, die die kollektion wirklich interessant machen. damit erinnert die kollektion, auch wenn man solche vergleich nicht überstrapazieren sollte, an marni und céline.

die silhouetten sind lang, wenn haut gezeigt wird, dann durch cut-outs oder schlitze in den röcken, nicht aber durch mini-längen. die materialität der einzelnen teile wird allein durch den einsatz von patchwork  betont, sodass unweigerlich die tollen strickteile in den blick geraten. einen dieser pullover würde ich tatsächlich gern mein eigen nennen.

ein interessantes portrait über die designerin findet ihr übrigens hier.

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nobi talai

berlin fashion week. nobi talai fall 2016

(illustration by the white grid, bilder: nobi talai fall 2016 via vogue.de)

berlin fashion week. nobi talai fall 2016

eine neuentdeckung für mich, wenn es auch bereits die dritte kollektion der designerin ist, die sie auf der berlin fashion week zeigt. für ihr lable nobi talai übersetzt  sie die inspiration des persischen nomadentums, das gleichermaßen mit ihrer herkunft in verbindung steht, in eine moderne formensprache.

das thema der urbanen nomaden ist natürlich kein neues mehr und wird seit einigen saisons, einhergehend mit einem look, der dominiert ist durch weite und lange gewänder, von lables wie the row und auch céline vertreten. dennoch setzt nobi talai das thema so eigen und neuartig wie auch überzeugend um.

die farben sind zurückhaltend und geerdet. layering, durch das die auf den ersten blick einfachen einzelteile zu interessanten silhouetten werden, und auch verhüllung spielen eine wichtige rolle sowie natürliche materialien wie leder, wolle und seide. die formensprache erinnert stellenweise an die 80er, ohne dabei ihre eleganz zu verlieren.

meine highlights sind übrigens die hosen und die schulterfreien oberteile!

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marina hoermanseder

berlin fashion week. marina hoermanseder fall 2016

(illustration by the white grid, bilder: marina hoermanseder fall 2016 via vogue.dom)

berlin fashion week. marina hoermanseder fall 2016

nachdem die letzte kollektion von marina hoermanseder allein schon durch die farben, aber ebenso durch die silhouetten, sehr mädchenhaft war, ist diese deutlich erwachsener. die silhouetten sind schmaler und eleganter, die farben gedämpfter und zurückhaltender. sie ist ja mittlerweile ein wichtiger bestandteil der berlin fashion week und durch ihre arbeit mit starr verformtem leder eine der vielleicht innovativsten designer in berlin.

ihre looks haben stets etwas sehr haptisches und so sind es für fall 2016 besonders die mäntel und jacken aus dickem wollstoff, die mir gefallen… wobei nicht zuletzt durch die farben eine rolle spielen: ihre gedämpfte farbpalette aus matten hellblau-, creme- und rosa-tönen erhält durch das intensive rostbraun einen hervorragenden kontrahenten, der dem ganzen das allzu verspielte und mädchenhafte nimmt.

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isabell de hillerin 2

berlin fashion week. isabell de hillerin fall 2016

(illustration by the white grid, bilder: isabell de hillerin fall 2016 via vogue.de)

berlin fashion week. isabell de hillerin fall 2016

ebenfalls eine fester bestandteil der berlin fashion week ist die kollektion von isabell de hillerin, die dominiert ist von schwarz und mittlerem, meliertem grau, aber immer wieder farbakzente setzt: tintenfarbenes blau, violett und khaki wechseln sich gruppenweise ab.

der look, den designerin isabell de hillerin für kommenden herbst zeigt, ist sehr elegant und erwachsen, sehr tragbar, dabei viel eher business- als streetstyle-tauglich, und wird bestimmt durch fließendes volumen und mehrlagige verhüllung. das sich in variation immer wieder wiederholende drapage-element, die stofffalte mit mehr- bzw. überlänge, steht dabei wie ein visuelles pars-pro-toto für diesen ver- und einhüllenden charakter von stoff und kleidung. der sachlich-elegante look der kollektion wird ebenso wie seine reminiszenz an frühere zeiten durch ein einzelnes und selten auftretendes art-déco-ornament betont.

interessant wirken gerade die silhouetten, die die taille betonen und dann im beinbereich mit viel volumen und stoff spielen – sie sind für unser auge besonders ungewohnt. ich bin gespannt, ob und wie sich diese neue silhouette in den kommenden saisons durchsetzt.

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malaikaraiss 2

berlin fashion week. malaikaraiss fall 2016

(illustration: malaikaraiss by the white grid. alle anderen bilder: malaikaraiss fall 2016 via vogue.com)

natürlich haben schon alle anderen deutschen modeblogs über die berlin fashion week berichtet, die vor zwei tagen zu ende ging. warum also auch noch darüber schreiben?! weil über die deutschen oder besser die berliner designer gar nicht genug geschrieben werden kann.

seit die deutsche vogue und das zeitmagazin gemeinsam daran arbeiten, berlin als modestadt neben den schwergewichten zu etablieren und in deutschland mehr sinn für die bedeutung der mode zu wecken, hat sich, finde ich, einiges getan: die berlin fashion week hat an renommée und an einer identität als modestadt gewonnen, die einzelnen designer haben eine handschrift entwickelt und stehen gemeinsam für kreative und gleichzeitig sehr tragbare mode.

berlin fashion week. malaikaraiss fall 2016

außerdem gefallen mir eine handvoll kollektionen so besonders gut, dass ich sie natürlich auch hier kurz vorsellen möchte. den anfang macht dabei das lable malaikaraiss, das ich – im gegensatz zu ein paar neuentdeckungen, die noch folgen werden – schon lange beobachte.

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kickflare

autumn/winter essentials #3: kick-flares

illustration: the white grid

wenn es neben flares und culottes eine hosenform gibt, die diesen winter zu den trendteilen und wardrobe essentials gehören (und daher auch in der reihe der autumn/winter essentials nicht fehlen dürfen), dann sind das – u.a. dank prada – die kick-flares.

die hosenform mit dem 3/4 langen, ausgestellten bein ist, trotz ihrer speziellen form, ganz unterschiedlich zu kombinieren und sehr variabel.

aus den 60er/70er jahren kommend (und im zuge deren revival jetzt natürlich wieder sehr aktuell) wurden sie mit flachen stiefeln getragen – man denke etwa an mick jagger. heute sehen sie eleganter aus mit ballerinas oder pumps – vor allem pumps mit halbhohem blockabsatz wie z.b. den wunderschönen sling-backs von chanel – oder businessmäßig androgyn mit brogues und budapestern. wer sie in richtung 70s ugliness stylen will, der ist mit den im moment allgegenwärtigen stiefeletten mit hohem schaft gut beraten.

auch geht sie ebenso zum blazer und zum pullover wie zur 70s bluse und unter einer tunika oder einem kleid.

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cosy knits Kopie

autumn/winter essentials #2: cosy knits

(illustration: the white grid)

bei den autumn/winter essentials darf eines natürlich wieder nicht fehlen: cosy knits – die schönsten und gemütlichsten pullover. es gibt sie in vielen verschiedenen varianten. für mich aber kommen nur entweder grau-melierte pullover und cardigans in frage oder solche im creme-nude-bereich. basics und essentials eben.

fast ein muss sind der konische kaminkragen und der boxy schnitt. die aktuellen pullover funktionieren über röcken ebenso wie zu flares.

die schönsten modelle nach dem sprung…

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